Pöhm-Letter Nr. 72 Textformat
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Pöhm-Letter Nr. 72 
Juli 2010
Liebe Leser,
hier ist er nun, der Pöhm-Letter Juli 2010. Wenn Sie ihn interessant finden, schicken Sie ihn bitte per E-Mail an Freunde weiter. Unter www.poehm.com kann sich jeder Interessierte eintragen.
1.) Präsentieren ist ein Energieaustausch
2.) Ein Tipp zum Finden der idealen Position im Raum
3.) Spiritualität
4.) Als es Gott langweilig wurde
5.) Sieger: "Der regelmäßige Angriff"
6.) Sieger: "Die schlagfertige Geschichte"
7.) Pöhm Seminare
1.) Präsentieren ist ein Energieaustausch
Wenn Sie vor Publikum stehen, und zwei Stunden reden und danach sind Sie ausgepowert, dann machen Sie irgendetwas falsch. Richtiges Reden vor Publikum ist ein Austausch von Energie. Sie geben dem Publikum Energie, aber Sie holen sich auch vom Publikum Energie. Das ist wie bei einer Waschmaschine: Da fließt Wasser zu und es fließt Wasser ab. Sie sind die Trommel in der Mitte, die alles nur umwälzt.
Hier der Trick: Sie schauen Reihum alle an, sammeln von allen anwesenden Teilnehmern die Energie ein und bündeln Sie, wie ein Hohlspiegel, genau auf sich als Zentralpunkt. Sie holen praktisch einen Energie- Kredit. Das ist legitim, denn Sie werden ihn gleich während Ihrer Rede zurückzahlen. Jetzt haben Sie das bei sich erschaffen, was man Ausstrahlung und Charisma nennt - und erst jetzt beginnen Sie zu reden.
Diese Mentalübung können Sie auch immer wieder zwischendurch während Ihrer Rede machen, wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr Energieniveau nicht ausgeglichen ist.
2.) Ein Tipp zum Finden der idealen Position im Raum
Es gibt immer wieder Leute in meinem Rhetorikseminar, die fragen, ob es gut ist, wenn man sich in sein Publikum hinein bewegt.
Sie können viel mehr Dinge selbst herausfinden und müssen gar nicht so viele Dinge erfragen. Für die Position im Raum gibt es zwar eine Regel, aber Ihr intuitives Wissen ist viel stärker als diese Regeln. Um die wirkungsvollste und energiereichste Position im Raum zu finden, machen Sie bitte folgendes:
Nehmen wir an Ihr Publikum sitzt in einer U-Form. Sie stellen sich jetzt vor Ihr Auditorium circa in die Mitte. Jetzt konzentrieren Sie sich auf Ihre Energie und auf Ihren Bauch. Sie laufen jetzt ganz langsam von einem Vor-Zurück-Extrem auf der Bühne zum anderen. Das heißt, Sie laufen jetzt langsam Richtung Ihrem Publikum, immer weiter hinein, immer weiter hinein ... und dann laufen Sie rückwärts in die umgekehrte Richtung und entfernen sich langsam von Ihrem Publikum. Immer weiter weg, immer weiter weg. Wenn Sie sich jetzt auf Ihre Energie konzentrieren, die Ihr Bauch wahrnimmt, dann werden Sie entdecken, es gibt irgendwo auf dieser Strecke einen Energiepunkt, wo Sie ohne Zweifel die größte energetische Ladung empfinden. Das ist die Machtposition! Erschrecken Sie nicht, es braucht lediglich Mut diese Position einzunehmen. Viele haben diesen Mut nicht. Aber von hier aus haben Sie die meiste Autorität über Ihr Publikum.
Wenn Sie darüber hinaus nach hinten weiter laufen, werden Sie merken Sie "entfernen sich von Ihrem Publikum" im doppelten Sinn des Wortes. Irgendetwas signalisiert es Ihnen. Sie verlieren Ihr Publikum, Sie wirken abgehoben!
Dazu brauchen Sie keinen externen Coach, das sagt ihnen alles Ihr Bauch.
Probieren Sie es aus, es klappt wirklich!
Wenn Sie Rhetorik mit den höchsten Ansprüchen lernen wollen, von einem der Besten, der da draußen diesem Beruf nachgeht, von einem, der Ihnen nicht die 0-8-15 Weisheiten von überall wiederholt, dann melden Sie sich an zum: Pöhm-Seminar "Präsentieren als Infotainment"
Es werden zwar immer weniger, aber hin und wieder gibt es sie noch: Die Zuschriften, die sagen: "Schuster, bleib bei deinen Leisten. Herr Pöhm, schreiben Sie doch bitte nur darüber, wo Sie Fachmann sind: Nur über Schlagfertigkeit und Rhetorik!"
Diesen Wunsch werde ich nicht erfüllen! Schon jetzt ist die Anzahl der Leser, die meine Artikel über das Leben zuerst lesen, höher als die, die die Artikel zur Kommunikation zuerst lesen.
So wie ich als Speerspitze dazu beigetragen habe die Schlagfertigkeit aus Ihrer Nische heraus zu holen und zu einem allgemein anerkannten Weiterbildungsthema zu machen, so werde ich auch dazu beitragen die Spiritualität aus der Nische zu holen.
Wir müssen endlich die Welt erkennen, wie sie wirklich ist. Jedes Problem auf der Welt ist an der Wurzel ein spirituelles Problem - und solange wir nicht an die Wurzel gehen, werden wir keine nennenswerten Fortschritte erleben. Die Spiritualität muss endlich aus diesem Birkenstock-Schuhe-Milieu raus und es braucht charismatische Erfolgsfiguren, die davon öffentlich reden. Die Erkenntnisse müssen in die Wirtschaft und in die Politik getragen werden, sonst wird sich an der Welt nichts ändern. Die Zeit ist reif dazu geworden!
Bleiben Sie mir als Pöhm-Letter Abonnent treu - Sie verfolgen etwas mit, das noch sehr groß werden wird!
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4.) Als es Gott langweilig wurde
Eines Tages wurde es Gott langweilig. Immer nur dieses Zerfließen in Allem, immer nur dieser tiefe Frieden, Immer nur diese ewige Glückseligkeit,... immer dasselbe, seit Anbeginn der Ewigkeit! Gott wollte einfach mal was anderes erleben, als nur das. Er schaut sich im Universum um und überlegte: "Was könnte ich tun?"
Plötzlich kam ihm eine Idee. Er dachte sich, da gibt`s doch diesen kleinen Planeten Erde, da sind die Menschen, da ist eigentlich immer was los, da gibt es alle Gefühls- Auf und Abs, Spaß, Niederlagen, Erfolge, Kriege, das wäre doch ,ne schöne Abwechslung, da auch mal als Mitspieler dabei zu sein. In ihm erwuchs eine Riesen Neugier, wie es sich anfühlt ein Mensch zu sein. Also beschloss er, einmal, ein Leben lang, von der Geburt bis zum Tod einfach in einen menschlichen Körper zu schlüpfen und ihn komplett zu übernehmen. Aber beim Überlegen kam ihm doch die Befürchtung, wenn er als Gott den Körper übernimmt, dann würde er alles können, auch immer nur Glückseligkeit empfinden und alles nur von seinem Gottstatus erleben und wüsste gar nicht, wie ein echter Mensch sich fühlt.
Also beschloss er, dass derjenige Mensch, den er schließlich auswählt, nichts davon merken darf, dass Gott gleichzeitig in ihm wohnt. Er wollte, dass derjenige, in den er schlüpft, die ganze Zeit weiter seine Probleme, Sorgen, Ängste, Freuden und isolierte Liebe als Fiktion an der Oberfläche empfindet, aber hintendran seine zweite Person Gott, als blinder Passagier und Steuermann gar nicht bemerkt.
Jahrtausende lang schaute Gott alle Menschen an und prüfte, wer wohl der Beste wäre, um den Durchschnitt aller menschlichen Regungen, alle Auf und Ab's, Erfolge, Niederlagen mal so richtig typisch miterleben zu können. Und eines Tages fällte er eine Wahl, die Wahl fiel auf... Sie!
Und seither wohnt Gott in Ihnen!
5.) Sieger: "Der regelmässige Angriff"
Der Angriff aus dem letzten Pöhm-Letter:
Sie wurden wieder einmal kritisiert und Ihnen stehen die Tränen in den Augen. Sie kriegen zu hören: "Fängst du jetzt schon wieder an zu heulen?".
Die Siegerantwort von Andrea Hoppe
Ich hör nur auf, wenn ich dafür Geld krieg.
Die weiteren von mir ausgewählten Antworten finden Sie hier
Der neueste Angriff, auf den Sie uns eine Erwiderung schicken dürfen, lautet:
Sie haben mal wieder zu schnell geredet und was blödes gesagt. Sie kriegen zu hören: Erst DENKEN, dann REDEN!
Schicken Sie Ihre Antwort an: meine Antwort zum Angriff
Der Gewinner erhält eine CD "Schlagfertigkeit mit Spaß" im Wert von 48.- CHF.
6.) Sieger: "Die schlagfertige Geschichte"
Wir prämieren hier an dieser Stelle immer die besten, der uns geschilderten schlagfertigen Geschichten. Diesmal war unter den eingesandten Geschichten keine darunter, die mir gefallen hat. Deshalb eine Geschichte von mir, aus meiner Studentenzeit in Koblenz.
Günter Birth, der Gitarrist der Rock-Band, in der ich zu meiner Studentenzeit mitgespielt hatte, war ein junger Lehrer. Während einer Probe unterhielten wir uns darüber, wie man wohl im Deutschen korrekt sagt: "Ich habe gewinkt" oder "Ich habe gewunken". Einige Tage später war die ganze Band an einer Privatparty eingeladen. In der Wohnung des Gastgebers stand ein offensichtlich frisch renovierter Schrank. Im Partytrubel fragte irgendein Gast den Gastgeber: "Hast du den Schrank selber abgebeizt?" Darauf mischte sich Günter ein und korrigierte: "Das heisst nicht abgebeizt, sondern abgebissen!"
Wollen Sie sich am nächsten Wettbewerb mit einer tollen Geschichte beteiligen, klicken Sie hier
Zu gewinnen gibt´s einen Seminargutscheinfür das Seminar "Schlagfertig und erfolgreicher" und 2 CD`s "Schlagfertigkeit mit Spaß" im Wert von jeweils 33.- Euro
7.) Pöhm Seminare
Hier die nächsten Termine zum 2-Tages-Seminar "Presenting as Infotainment":
Do. - Fr. 07./ 08. Oktober 2010 in Zürich
During this unique power public speaking seminar, I will show you how to radiate charisma, how to use metaphors effectively and finally, how to trigger fascination. "Presenting as Infotainment"
Hier die nächsten Termine "Das Rhetorik-Event der Superlative":
Fr. - Sa. 19./20. November 2010 München
Reden vor über 100 Leuten. Reden auf einer Grossbühne. 17 Reden in zwei Tagen.
Anmeldung Das Rhetorik-Event der Superlative
Hier die nächsten Termine zum 2-Tages-Seminar "Präsentieren als Infotainment":
Do. - Fr. 26./27. August 2010 Zürich
Fr. - Sa. 01./02. Oktober 2010 Nürnberg
Fr. - Sa. 29./30. Oktober 2010 Zürich
Fr. - Sa. 12./13. November 2010 München
Wer zu mir ins normale zweitägige Rhetorikseminar kommt, dem garantiere ich, dass er wesentlich besser präsentiert als vorher. Wenn Sie schon länger mit dem Gedanken gespielt haben, Ihr öffentliches Auftreten mit mehr Entertainment anzureichern, wenn Sie Faszination statt Langeweile beim Reden auslösen wollen, dann melden Sie sich gleich hier zum Seminar: "Präsentieren als Infotainment"an.
Hier die nächsten Termine "Rhetorik Premium":
Mo. - Mi. 20. - 22. September 2010 Frankfurt
Mo. - Mi. 06. - 08. Dezember 2010 Nürnberg
Zwei-einhalb-Tage Intensivtraining: Anmeldung "Rhetorik Premium"
Hier die nächsten Termine "Schlagfertigkeit in Honorarverhandlungen"
Sa. 11. September 2010 München
Schauen Sie, was die Teilnehmer sagen: "Es war erstklassig", Reemt Meinders, Westoverlingen-Ihrhove. "Das Seminar hat sich innerhalb von Wochen bezahlt gemacht." Joachim Bach, Immobiliengutachter Wolfshagen. Honorare und Preis so verkaufen, dass eine Diskussion darüber erst gar nicht aufkommt. Anmeldung "Schlagfertigkeit in Honorarverhandlungen"
Hier die nächsten Termine zum 1-Tages-Seminar "Schlagfertig & erfolgreicher":
Mi. 25. August 2010 Zürich
Do. 11. November 2010 München
Fr. 26. November 2010 Luzern
Nie wieder sprachlos. Lernen Sie, direkt eine Antwort zu finden und nicht erst eine Stunde danach.
Anmeldung zum Seminar: "Schlagfertig & erfolgreicher"
Hier die nächsten Termine zum Zweitages-Seminar "Sicher und schlagfertig reagieren":
Do - Fr 23./24. September 2010 Frankfurt
Do - Fr 09./10. Dezember 2010 Nürnberg
Statt einem Tag, zwei Tage Intensivtraining Schlagfertigkeit
Anmeldung zum Seminar: "Sicher und schlagfertig reagieren"
Hier die nächsten Termine zur "Trainerausbildung mit Lizenz":
Mo. - Fr. 13. - 17. Dezember 2010
Anmeldung zur Ausbildung: "Trainerausbildung mit Lizenz"
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und tun Sie auch, was Sie für richtig halten!
Matthias Pöhm
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Schlagfertige sind erfolgreicher!

